Bocholt liegt im Westmünsterland nahe der niederländischen Grenze. Das Klima ist gemäßigt mit jährlich rund 800 mm Niederschlag, verteilt über das ganze Jahr. Die Böden bestehen hier oft aus sandigen Kiesen der eiszeitlichen Niederterrassen, wechselnd mit schluffigen Auenlehmen entlang der Aa. Diese Wechsellagerung stellt hohe Anforderungen an die bodenmechanische Untersuchung. Denn was auf Luftbild homogen wirkt, kann im Bohrprofil völlig anders aussehen. Genau hier setzen wir an. Wir führen die bodenmechanische Untersuchung in Bocholt nach DIN EN 1997-1 (Eurocode 7) durch und ermitteln die relevanten Kennwerte für Gründung und Baugrube. Ergänzend zur Feldarbeit nutzen wir ein Georradar GPR, um verborgene Strukturen oder Altlasten frühzeitig zu lokalisieren.

Die Wechsellagerung aus Kiesen und Auenlehmen in Bocholt erfordert eine detaillierte horizontale und vertikale Erkundung – nur so lassen sich Setzungsschäden vermeiden.
Technische Details zur Leistung in Bocholt
Kritische Bodenfaktoren in Bocholt
Wer in Bocholt ohne vorherige Baugrunderkundung loslegt, geht ein hohes Risiko ein. Die Auenlehm-Schichten quellen bei Nässe und schrumpfen bei Trockenheit. Das führt zu ungleichmäßigen Setzungen an Gebäuden. Besonders kritisch wird es, wenn auf tragfähigem Kies eine dünne, weiche Lehmschicht aufliegt, die erst bei der Kernbohrung sichtbar wird. Wir haben schon mehrfach erlebt, dass Bauherren nach dem ersten Regen Setzrisse an ihren Neubauten beklagten. Die Ursache: keine bodenmechanische Untersuchung vor Baubeginn. Mit einem Dilatometerversuch messen wir direkt im Bohrloch die horizontalen Spannungen – ein Verfahren, das in den sandigen Böden Bocholts besonders zuverlässige Werte liefert.
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Wir bieten Ihnen in Bocholt ein abgestimmtes Leistungspaket für die bodenmechanische Untersuchung – von der Feldarbeit bis zum Prüfbericht.
Felduntersuchungen in Bocholt
Rammkernsondierungen, Bohrungen bis 15 m Tiefe, Entnahme gestörter und ungestörter Proben. Inklusive Grundwassermessung und Fotodokumentation des Bohrguts.
Laborprüfungen nach DIN
Komplette bodenmechanische Laboranalytik: Korngrößenverteilung, Konsistenzgrenzen, Proctorversuch, Scherfestigkeit, Wassergehalt. Alle Prüfungen in unserem akkreditierten Labor.
Geotechnischer Bericht
Ausführlicher Bericht mit Schichtenprofil, Kennwerten, Gründungsempfehlung und Hinweisen zur Bauausführung. Grundlage für Statiker und Bauleitung.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist eine bodenmechanische Untersuchung in Bocholt besonders wichtig?
Bocholt liegt im Münsterland mit wechselhaften Böden aus Kiesen und Auenlehmen. Ohne Untersuchung können Setzungsdifferenzen auftreten, die zu Rissen im Bauwerk führen. Wir ermitteln die Tragfähigkeit und das Setzungsverhalten präzise für Ihren Standort.
Welche Normen gelten für die bodenmechanische Untersuchung in Bocholt?
Es gelten DIN EN 1997-1 (Eurocode 7), DIN 4020 für die Untersuchung selbst und DIN 1054 für die Standsicherheitsnachweise. Unser Labor ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert.
Wie läuft eine bodenmechanische Untersuchung in Bocholt ab?
Wir beginnen mit Rammkernsondierungen oder Bohrungen direkt auf dem Grundstück. Die entnommenen Proben werden versiegelt und im Labor auf Korngröße, Wassergehalt, Konsistenzgrenzen und Scherfestigkeit geprüft. Danach erhalten Sie einen ausführlichen Bericht mit Gründungsempfehlung.
Was kostet eine bodenmechanische Untersuchung in Bocholt?
Die Kosten für eine standardisierte Untersuchung liegen zwischen 2.440 € und 4.930 €, abhängig von Bohrtiefe, Anzahl der Proben und Umfang der Laborprüfungen. Bei größeren Projekten oder besonderen Anforderungen erstellen wir ein individuelles Angebot.