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Bocholt, Germany

Einaxialer Druckversuch (UCS) in Bocholt – zuverlässige Laborprüfung

Die Nähe zur niederländischen Grenze und die Lage im Münsterland sorgen in Bocholt für einen hohen Grundwasserstand und eine stark wechselnde Geologie. Während im Norden der Stadt oft fluviatile Sande und Kiese der Issel-Niederung anstehen, findet man im Süden zunehmend tonig-schluffige Schichten der Aa-Niederung. Für Gründungen auf Festgestein oder stark verdichteten Böden braucht man verlässliche Kennwerte. Der einaxiale Druckversuch (UCS) liefert genau diese: die einachsiale Druckfestigkeit als Basis für die Tragfähigkeitsbewertung. Vor größeren Lasten ergänzen wir die Prüfung durch einen Dilatometerversuch, der das Spannungs-Verformungs-Verhalten im Bohrloch direkt misst.

Illustratives Bild von Compresion simple in Bocholt
Der einaxiale Druckversuch (UCS) liefert die Bruchspannung und den E-Modul – zwei Kennwerte, die in keinem geotechnischen Gutachten für Bocholt fehlen sollten.

Technische Details zur Leistung in Bocholt

In Bocholt unterscheiden sich die Baugrundverhältnisse selbst zwischen den Stadtteilen Stenern und Biemenhorst deutlich. Der einaxiale Druckversuch (UCS) wird nach DIN EN 1926 oder DIN EN ISO 17892-7 durchgeführt und gibt Aufschluss über die Gesteinsfestigkeit. Wir prüfen zylindrische Prüfkörper mit einem Höhen-Durchmesser-Verhältnis von 2:1 bis 2,5:1. Die wichtigsten Parameter sind:
  • Bruchlast (kN) und Bruchspannung (MPa)
  • Elastizitätsmodul (E-Modul) aus der Spannungs-Dehnungs-Kurve
  • Querdehnzahl (Poissonzahl) bei instrumentierten Proben
Die Ergebnisse fließen direkt in die Bemessung von Fundamenten und Hangstabilisierungen ein.
Einaxialer Druckversuch (UCS) in Bocholt – zuverlässige Laborprüfung
ParameterTypischer Wert
Probendurchmesser50 mm oder 70 mm
Höhen-Durchmesser-Verhältnis2:1 bis 2,5:1
Belastungsgeschwindigkeit0,5 – 1,0 MPa/s (gesteuert)
MessgrößenBruchspannung, E-Modul, Querdehnzahl
NormenDIN EN 1926, DIN EN ISO 17892-7, ISRM-Empfehlungen

Kritische Bodenfaktoren in Bocholt

Ein zwölfgeschossiges Wohnhaus im Bocholter Stadtteil Lowick sollte auf einer Mergelscholle gegründet werden. Ohne UCS-Prüfung wäre man von einer homogenen Festigkeit ausgegangen. Der Versuch zeigte jedoch lokale Klüftungen, die die Bruchspannung um über 30 Prozent reduzierten. Wer den einaxialen Druckversuch (UCS) in Bocholt auslässt, riskiert Setzungsdifferenzen und Risse im Bauwerk. Wir dokumentieren jede Unregelmäßigkeit im Prüfbericht.

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Antwort innerhalb von 24h.

E-Mail: kontakt@geotechnik.sbs
Anwendbare Normen: DIN EN 1926:2007, DIN EN ISO 17892-7, ISRM Suggested Methods (1979/2007)

Unsere Leistungen

Unser Labor in der Region bietet alle Versuche rund um den Baugrund an. Für Bocholt haben wir drei Schwerpunkte zusammengestellt.

UCS-Prüfung an Gesteinsbohrkernen

Wir prüfen Bohrkerne aus dem Bocholter Untergrund – von Mergel über Kalkstein bis zu Sandstein. Inklusive Feuchtebestimmung und Dichtemessung.

UCS an zementierten Böden

Bei verdichteten oder zementierten Sanden/Kiesen aus dem Stadtgebiet führen wir den Versuch an ungestörten Proben durch. Geeignet für die Beurteilung von Tragschichten.

Begleitende Laborleistungen

Neben dem UCS bieten wir Ergänzungsversuche wie Point-Load-Test und Triaxialversuch an. Alles aus einer Hand für Ihr Gutachten in Bocholt.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein einaxialer Druckversuch (UCS) in Bocholt?

Der Preis für einen einaxialen Druckversuch liegt zwischen 260 und 490 Euro pro Probe, abhängig von Probendurchmesser, Instrumentierung und Anzahl der Prüfkörper. Bei Serienmessungen gewähren wir Staffelrabatte.

Welche Norm gilt für den UCS-Versuch in Deutschland?

In Deutschland wird der einaxiale Druckversuch nach DIN EN 1926 (Gestein) oder nach DIN EN ISO 17892-7 durchgeführt. Wir orientieren uns zudem an den ISRM-Empfehlungen für die Probenvorbereitung und Belastungsgeschwindigkeit.

Welche Probenformate sind für den UCS-Versuch geeignet?

Standard sind zylindrische Bohrkerne mit 50 mm oder 70 mm Durchmesser und einem Höhen-Durchmesser-Verhältnis von 2:1 bis 2,5:1. Kleinere Formate sind nach Absprache möglich, können aber die Vergleichbarkeit der Ergebnisse beeinflussen.

Wie lange dauert die Prüfung und wann bekomme ich die Ergebnisse?

Die reine Prüfdauer pro Probe beträgt etwa 15 bis 30 Minuten. Inklusive Probenvorbereitung, Konditionierung und Dokumentation liegen wir bei 2 bis 3 Werktagen. Eilfälle sind gegen Aufpreis möglich.

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