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Bocholt, Germany

Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren) in Bocholt – präzise Verdichtungskontrolle

Die DIN 18126 und die ZTV E-StB 17 geben das Sandkegelverfahren für die Felddichtebestimmung vor. In Bocholt, das im Westmünsterland auf eiszeitlichen Sanden und Kiesen liegt, ist die Verdichtungskontrolle bei jedem Erd- und Straßenbau entscheidend. Wir führen die Prüfung nach den aktuellen Regelwerken durch. Dabei kombinieren wir die Dichtemessung im Feld mit dem Proctorversuch für die Referenzdichte im Labor. So stellen wir sicher, dass die geforderten Verdichtungsgrade erreicht werden. Das Sandkegelverfahren liefert zuverlässige Werte für den Einbau von Tragschichten, Dämmen und Hinterfüllungen.

Illustratives Bild von Densidad cono arena in Bocholt
Eine Abweichung von nur 2 % beim Verdichtungsgrad kann die Tragfähigkeit einer Schicht um bis zu 30 % reduzieren.

Technische Details zur Leistung in Bocholt

Bocholt liegt nahe der niederländischen Grenze, das Grundwasser steht oft hoch an. Die sandigen Böden sind gut verdichtbar, aber bei Nässe kritisch. Das Sandkegelverfahren misst die Trockendichte direkt vor Ort. Ablauf: Loch graben, Sand einwiegen, Feuchtegehalt bestimmen. Wichtig ist die Kalibrierung des Sandes. Die Felddichtebestimmung in Bocholt erfordert Erfahrung mit wechselnden Bodenarten. Vorab prüfen wir die Korngrößenverteilung im Labor, ergänzend zum CBR-Versuch für die Tragfähigkeit. Die Ergebnisse dokumentieren wir normgerecht und stellen sie dem Bauleiter zeitnah zur Verfügung.
Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren) in Bocholt – präzise Verdichtungskontrolle
ParameterTypischer Wert
PrüfverfahrenSandkegelverfahren nach DIN 18126
MessgrößeTrockendichte (ρd) und Feuchtdichte (ρ)
Prüfvolumenca. 2.000 – 5.000 cm³ (je nach Korngröße)
Genauigkeit± 1,5 % der Dichte
Prüfzyklus1 Prüfung pro 500 m² Schichtfläche (Empfehlung ZTV E-StB)

Kritische Bodenfaktoren in Bocholt

Die Stadt Bocholt hat rund 73.000 Einwohner und liegt in einer Zone mit gemäßigtem Klima. Gefährlich wird es, wenn verdichtete Schichten nicht kontrolliert werden. Setzungen an Straßen oder Gebäuden sind die Folge. Bei Regenfällen kann Wasser in Hohlräume eindringen und die Standsicherheit gefährden. Die Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren erkennt Lockerstellen bevor Schäden entstehen. Wir testen direkt auf der Baustelle. Jede Prüfung ist ein Sicherheitsnachweis für den Bauherrn.

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Anwendbare Normen: DIN 18126: Baugrund – Bestimmung der Dichte des Bodens, ZTV E-StB 17: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Erdarbeiten, DIN 18125: Bestimmung der Dichte des Bodens – Teil 1: Feldprüfungen

Unsere Leistungen

Wir bieten vier Kernleistungen zur Felddichtebestimmung in Bocholt an:

Sandkegelprüfung nach DIN 18126

Durchführung der Dichtemessung auf der Baustelle mit normgerechtem Sand und Gerät. Inklusive Feuchtebestimmung und Proctornachweis.

Kalibrierung des Prüfsandes

Bestimmung der Sanddichte im Labor. Vor jeder Messkampagne wird der Sand neu kalibriert, um systematische Fehler auszuschließen.

Dokumentation und Zertifikat

Ausstellung eines Prüfzertifikats mit allen Messwerten, inklusive Grafik der Dichteverteilung über die Schicht.

Beratung zur Verdichtungstechnik

Analyse der Baustellensituation. Empfehlung zu Walzgerät, Wassergehalt und Schichtdicke für optimale Verdichtung.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Bocholt?

Die Kosten liegen zwischen 90 und 140 Euro pro Prüfstelle, abhängig von der Anzahl der Messungen und der Zugänglichkeit der Baustelle. Bei größeren Projekten gibt es Mengenrabatte.

Wie lange dauert eine einzelne Dichteprüfung vor Ort?

Eine Messung mit dem Sandkegelverfahren dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Inklusive Vorbereitung und Dokumentation rechnen Sie mit einer Stunde pro Prüfpunkt.

Welcher Verdichtungsgrad ist in Bocholt für Erdbaumaßnahmen gefordert?

Für Tragschichten im Straßenbau fordert die ZTV E-StB 17 einen Verdichtungsgrad von mindestens 97 % der Proctordichte. Bei Dämmen und Hinterfüllungen sind 95 % üblich. Die genauen Vorgaben entnehmen Sie dem Bauvertrag.

Kann das Sandkegelverfahren auch bei nassem Boden angewendet werden?

Ja, aber der Feuchtegehalt muss vor der Prüfung bestimmt werden. Bei zu nassen Böden kann die Sandentnahme verfälscht sein. Wir empfehlen, die Prüfung nach einer Trockenperiode durchzuführen oder die Probe im Labor zu trocknen.

Abdeckung in Bocholt